KUNSTHALLE Jesteburg

März 2016

Mareike Franke "Splitter"

Das Werk „Splitter“ entstand im September 2015 nach einer Phase hoher und tiefer emotionaler Momente. Darüber hinaus wird in dem Werk ein Trauma verarbeitet, das durch einen Autounfall im Sommer 2012 ausgelöst wurde. Die Künstlerin und ihre Familie überlebten den Unfall, aber es war ihr nie möglich ihre Ängste zu verarbeiten, die sich in ihrem Herzen eingenistet hatten und bis dato als Splitter festsaßen.

Mareike Franke "Schönheitsnorm"

Das Werk entstand als Semesterarbeit im Kunstleistungskurs und betrachtet kritisch die Entwicklung der Gesellschaft im Zuge der Schönheitsideale.
Der Mensch strebt immer nach Schönheit und macht sich selber zum Sklaven der Idealvorstellungen. Glorifiziert werden Extreme, aber nicht die Realität. Was vor 10 Jahren noch der Magerwahn war, ist heute der Wahn um Plus-Size-Modells. 
Ideal ist nicht ein klappriges Gestell, dass nichts isst. Ideal ist auch nicht, vor Fettleibigkeit trotzend in die Kamera zu starren und mit 40 Herzprobleme zu haben. Ideal ist  nicht das, was andere sagen. 
Ideal ist das, was dich glücklich und gesund macht. Und wenn du glücklich und gesund bist, wenn du Größe 34 trägst, dann ist das gut. Und wenn du glücklich und gesund bist, wenn du 10 Kilo über deinem BMI-Gewicht liegst, dann ist das auch gut.
Hauptsache ist, du hast ein langes, gesundes Leben. Und du fühlst dich schön, weil du schön bist und nicht dem hinterher gelaufen bist, was andere als schön empfinden.

Primelaktion vom GeWerbekreis Primelaktion mit Mareike Franke und Harriet RomanowskiPrimelaktion vom Gewerbekreis

Mareike Franke (Foto Christa M. Brockmann/ WA)

„Down by the Riverside“ zum Primeltag.

Das Werk entstand ebenfalls als eine Semesterarbeit im Kunstleistungskurs. Es spricht von der Leichtigkeit der Jugend, der Freiheit der durchlebten Nacht. Von Liebe, Lebensfreude und Leidenschaft, von der bunten Seite des Lebens.

Mareike Franke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mareike Franke

Kunstnetz-Jesteburg Gisela Thiele

Traumstudie 1
Im Zuge der Vorbereitung zu einer Bewerbung an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, beschäftigte sich die Künstlerin mit ihren Träumen und der Bedeutung von gewissen Traumsymbolen. Für die Bewerbung waren tiefschürfende Werke gefordert. Mit der Beschäftigung ihrer Seele und Psyche und den daraus entstandenen Werken, erhoffte die Künstlerin diese Tiefe zu erlangen.